Barbara Stein will Bürgermeisterin in Prutting werden

Eine vertraute und schnelle Zusammenarbeit der Gemeinderäte zum Wohle der Gemeinde Prutting und ihrer Bürger strebt Barbara Stein an, sollte sie zur Bürgermeisterin gewählt werden.

Prutting – "Der Gemeinderat in Prutting wird viele neue Gesichter bekommen. Wichtig ist für mich, alle Gemeinderäte auf den gleichen Informationsstand zu bekommen und eine ausgeglichene Basis zu schaffen, mit der ein schnelles und vertrautes Arbeiten möglich ist.

Die bisherige Haltung des Gemeinderates zu bestimmten Großprojekten, wie den Brenner-Nord-Zulauf sollte weiter beibehalten werden. Genauso soll der Schutz von Burger Moos und Hofstätter See gemeindeübergreifend weiter geführt werden. Die Schulden der Gemeinde müssen im Auge behalten werden, zumindest sollten in der nächsten Zeit keine unüberschaubaren Neuschulden getätigt werden.

Prutting hat bereits viele Projekte, die sich noch in Planung oder bereits in der Bauphase befinden. Die Trinkwasserversorgung und das Seniorenheim im Ortskern seien hier nur beispielhaft genannt. Diese und zukünftige Projekte müssen nach Prioritäten abgearbeitet werden, sodass Prutting weiter in allen Lebenslagen attraktiv für seine Bürger bleibt. Auch ein Leerstandsmanagement (Flächenmanagement) sollte hier sinnvollerweise eingesetzt werden um bereits bestehende Gebäude und Grundstücke besser beplanen zu können.

 

Die bestehende Infrastruktur, sowie die Pflichtaufgaben der Gemeinde bezüglich Digitalisierung, Straßen, Kanal, Brandschutz etc. müssen bei einer Weiterentwicklung genauso berücksichtigt werden, wie der schonende Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.

Ich lege Wert auf einen respektvollen Umgang im Gemeinderat und eine intensive Einbindung des zweiten und dritten Bürgermeisters mit Aufgabenverteilung, um Offenheit und Vertrauen zu schaffen und zu gewährleisten. Viele Köpfe bringen viele Ideen und können so die verschiedenen Bürgergruppen und deren Meinungen repräsentieren und Lösungen schaffen, die nicht nur einer Zielgruppe dienen.

Bereits in den letzten sechs Jahren, die ich im Gemeinderat bin, habe ich versucht, Prutting mitzugestalten und mich auch in der Funktion als Kreisrätin für die Belange der Pruttinger einzusetzen, aber auch gleichzeitig die Interessen der Gemeinde zu vertreten."

Persönliches über Barbara Stein

Alter: 49

Familienstand: in fester Partnerschaft, zwei Kinder

Beruf: Medizinische Fachangestellte, Fachbereich Radiologie. Kommunale Ehrenämter: Gemeinderatsmitglied, Kreisrätin

Hobbys: Pferde und mein Garten

Fragen an die Bürgermeisterkandidatin der Freien Wähler in Prutting

Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?

Stein: Mein Lieblingsplatz ist alles Rund um den Hofstätter See, wobei der Hofstätter See an sich zur Gemeinde Vogtareuth gehört, aber das Burger Moos mit dem Moorlehrpfad sich im Gemeindegebiet Prutting befindet. Ich kämpfe mit vielen Mitstreitern seit Jahren dafür, dass der Hofstätter See und das Burger Moos, dieses europaweit einzigartige Naturjuwel erhalten bleibt, und gerade jetzt in Zeiten, wo alles und jeder vom Klimawandel spricht, ist es meiner Meinung nach noch wichtiger geworden einen natürlichen CO² Speicher vor der Zerstörung zu bewahren und ein Naherholungsgebiete für unsere Nachkommen zu erhalten.

Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würde Sie tun?

Stein: Die Projekte die meine Herzensangelegenheit sind in die Tat umsetzen z.B. die Senioreneinrichtung im Ortskern von Prutting, ein Bürgerhaus im westlichen Gemeindebereich, den Verkehr auf den Staatsstraßen zu minimieren, genügend Bauland für Einheimische zu haben, das Gewerbegebiet zu erweitern, die Trinkwasserversorgung fertig zu stellen, letztendlich werde ich nach 24 Stunden merken, dass ich zwar vieles in die Wege leiten kann, doch Gute Dinge länger als 24 Stunden brauchen um zukunftsfähig und nachhaltig in die Tat umgesetzt werden zu können.

Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Stein: Im ersten Augenblick würde ich es gar nicht fassen können, dass mir dieser Herzenswunsch in Erfüllung gegangen ist aber dann würde es in mir zu sprudeln anfangen, was ich alles tun kann für meine Heimatgemeinde, die ich jetzt als Bürgermeisterin mit dem neuen Gemeinderat leiten darf.

Text: OVB Rosenheim 12.02.2020

Barbara Stein hat ein klares Ziel!

Der Ortsverband der Freien Wähler Prutting lud ins Hofcafe Donebauer zur Aufstellungsversammlung ein. Es wurden die Weichen für die Kommunalwahl 2020 gestellt.

Einstimmig wurde Barbara Stein als Bürgermeisterkandidatin nominiert, die Ihr Ziel ganz klar formulierte. Ich will Bürgermeisterin in Prutting werden.  Sie ist seit nunmehr  fast 6 Jahren in Prutting im Gemeinderat und gleichzeitig im Kreistag des Landkreises Rosenheim. „ Ich komme zwar aus dem westlichen Gemeindebereich, aber ich denke, die Pruttinger Bürger haben in den letzten 6 Jahren genügend Möglichkeiten gehabt mich kennenzulernen.“ so interpretierte Stein ihre Kandidatur.

Angefangen hat ihr kommunales Interesse schon lange vorher, bevor sie 2007 nach Prutting kam. Sie war lange Zeit aktiv in der Jungbauernschaft Riedering,  hat damals schon die Vernetzung in die obere Ebene gesucht und  hat dies als Vorsitzende des Bezirkes Oberbayern der Bayerischen Jungbauernschaft gefunden.  In der Zeit, als sie in Stephanskirchen lebte,  brachte sie sich in den Simsseemarkt Stephanskirchen aktiv mit ein.

 Im Jahre 2004 wurde sie durch die Demonstration in der Fußgängerzone auf die Schutzgemeinschaft Hofstätter und Rinser See aufmerksam.  In der sie bis zum heutigen Zeitpunkt mit vorne dabei ist. „ Unserem See und dem Burger Moos darf nichts passieren“  so Stein.  „Dieses europaweit einzigartige Naturjuwel muss unbedingt erhalten bleiben.“

 Weiter ist für Sie wichtig, dass die Trinkwasserversorgung in kommunaler Hand bleibt. Wasser  ist für unsere Gesellschaft ein Gut, dass im Augenblick noch selbstverständlich ist.  Jedoch ist Stein der Meinung, der nächste Krieg wird um das Wasser ausgefochten. 

"Der nächste Krieg ums Wasser."

Auch die Feuerwehren brauchen zur Brandbekämpfung ausreichend Wasser. Dies zählt zu den Pflichtaufgabe der Gemeinde. Glücklicherweise gibt es in der Gemeinde Prutting noch genügend Freiwillige, die im aktiven Feuerwehrdienst sind. Nachwuchs und Jugendarbeit ist hier sehr  wichtig, übergreifend auf alle anderen Vereine, denn ohne Vereine ist ein Dorf tot.

Stein ist auch bewusst, dass durch den stetigen Wachstum der Gemeinde, die Infrastruktur auch nicht auf der Strecke bleiben darf.  Die in Planung befindliche Senioreneinrichtung bedarf noch einer Wirtschaftlichkeitsberechnung  um dann  die Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten.  Den Schuldenstand der Gemeinde zu reduzieren wäre wünschenswert, aber  sie sieht derzeit wenig Chancen, da viele in Planung und  in Bau befindlichen Projekte zu Buche schlagen werden.

Die Verkehrssituation im Gemeindebereich Prutting, sowie auch im westlichen Gemeindebereich sieht Stein ebenfalls kritisch.  „Ich nehme die Anliegen der Bürger ernst, eine Umgehungsstraße ist weder im Bereich Prutting, noch im Bereich von Prutting West möglich, da für diese Maßnahmen von staatlicher Seite her, keine Gelder zur Verfügung stehen.“  Sie ist sich jedoch sicher, dass es bestimmt noch Maßnahmen gibt,  das Ärgernis mit Lärm und Gefahr zu reduzieren. Allerdings kann die Gemeinde diesbezüglich eigenmächtig keine Entscheidungen fällen, sondern ist auf „höhere Ebenen“ angewiesen.

Um diese Ziele weiter zu verfolgen,  will sie parteiübergreifend mit dem Gemeinderat zusammenarbeiten, denn in der Kommunalpolitik hat Parteipolitik nichts verloren. Prutting gemeinsam weiterentwickeln. 

Sie ist stolz auf ihr starkes Team, die in den Gemeinderat möchten um Prutting mitzugestalten. In geheimer Wahl wurde die Liste für den Gemeinderat bestimmt.

Ergebnis:

1. Barbara Stein, 49 Jahre,  Radiologische Fachangestellte

2. Franz Pistel, 62 Jahre, Berufskraftfahrer

3. Mathias Wimmer, 36 Jahre, Holzbauingenieur

4. Veronika Schied,  36 Jahre, Erzieherin

5. Ralf Schurzmann, 50 Jahre, Selbständig Textildruck-Beschriftungen

6. Benedikta Hannibal, 37 Jahre, Orthopädieschuhmachermeisterin

7. Nadine Taucher, 40 Jahre,  Verkäuferin

8. Rohrsetzer  Jakob, 29 Jahre,  Feinwerkmechaniker

9. Josef Resch, 41 Jahre,  Lehrer

10. Joachim Wagner, 63 Jahre ,Selbstständig

11. Simon Meisinger, 46 Jahre, Postzusteller

12. Herbert Rupp,  51 Jahre, Heizungsbaumeister           

Die Vorsitzende Barbara Stein bedankte sich abschließend  bei  Sepp Hofer, dem Landratskandidaten der Freien Wähler, für die Wahlleitung. Sepp Hofer gab den Anwesenden noch einen Einblick in seine Ziele als Landrat und wünschte dem Ortsverband viel Erfolg bei den Kommunalwahlen.

 

Text/ Bild: B. und M. Stein

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